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24.06.2021

Breitbandnetz: Zukünftig keine unterversorgten Gebiete mehr 

Stadtverwaltung erhält 760.000 Euro Fördermittel vom Bund für den Glasfaserausbau. 

OB Martin Georg Cohn (re.) verschafft sich einen Eindruck vor Ort bei Volker Ackermann von der Telekom

OB Martin Georg Cohn (re.) verschafft sich einen Eindruck vor Ort bei Volker Ackermann von der Telekom  | © Stadt Leonberg

 

Weißen Flecken sollen weichen

Die Stadtverwaltung hat sich beim Bund dafür eingesetzt, dass Gebiete mit schlechtem Internet bald ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Ein erster wichtiger Schritt zum flächendeckenden gigabitfähigem Internet in Leonberg wurde nun erfolgreich gemeistert.

Unterversorgte Gebiete, die sogenannten "weißen Flecken", sind mit schlechtem und langsamem Internet ausgestattet. In Leonberg gibt es davon nur noch wenige Orte – zum Glück. Denn der Breitbandausbau ist in Leonberg bereits weit vorangeschritten und genießt einen hohen Stellenwert.


Förderquote von etwa 50 Prozent

Damit schon bald auch die letzten weißen Flecken von der Leonberger Karte verschwinden, hat sich die Stadtverwaltung beim Bund erfolgreich für Fördermittel eingesetzt.

Die Stadt erhielt vergangene Woche einen vorläufigen Bescheid des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur über Breitband-Fördermittel von 760.000 Euro. Die Summe entspricht in etwa einer voraussichtlichen Förderquote von 50 Prozent der geschätzten Ausgaben für den Anschluss dieser – noch – unterversorgten Bereiche.

Weitere Förderung wird beantragt

Im nächsten Schritt wird die Stadt Leonberg nun eine Co-Finanzierung beim Land Baden-Württemberg beantragen. Ziel ist es weitere Fördermittel zu bekommen, um die Kosten für die Kommune möglichst gering zu halten. Die Fördergelder vom Land könnten weitere 40 Prozent der Ausbaukosten der unterversorgten Gebiete decken.

Dann müsste die Kommune nur 10 Prozent der Kosten selbst tragen. Wenn das Land – genau wie der Bund - grünes Licht gibt, kann per Ausschreibungsverfahren ein privatwirtschaftlicher Betreiber für die Erschließung der unterversorgten Gebiete gesucht werden.

Schnelles Internet sichert Wettbewerbsfähigkeit...

"Wir freuen uns über einen weiteren Baustein in ein zukunftsfähiges Breitbandnetz, das den heutigen und zukünftigen Anforderungen der Haushalte und Unternehmen gerecht wird", sagt Oberbürgermeister Martin Georg Cohn.

Der Glasfaserausbau habe für Leonberg eine sehr hohe Priorität. Für die Unternehmen sei er ein wesentliches Element, um auf dem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben und den Wohlstand weiter zu sichern.

...aber schnelle Daten sind auch privat gefragt

"Aber auch für private Haushalte ist schnelles Internet eine Grundvoraussetzung. Das wurde uns vor allem in der Pandemie bewusst, als plötzlich sehr viele Menschen im Homeoffice arbeiten mussten. Heißt: Wir in Leonberg sind zwar bereits sehr gut vorangeschritten. Wir sind aber noch nicht am Ende und arbeiten weiter mit Hochdruck daran, den Ausbau zu beschleunigen", sagt Oberbürgermeister Martin Georg Cohn.

 

 

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