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15.01.2021

Wohngelderhöhung seit 1. Januar in Kraft 

Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist die Zweite Wohngeldnovelle in Kraft, die eine Erhöhung des Wohngeldes für bundesweit über eine Million Wohngeldempfängerinnen und -empfänger vorsieht. 

Seit 1. Januar 2021 ist die Zweite Wohngeldnovelle in Kraft

Seit 1. Januar 2021 ist die Zweite Wohngeldnovelle in Kraft

 

Erhöhung des Wohngeldvolumens um 10 Prozent

Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist die Zweite Wohngeldnovelle in Kraft, die eine Erhöhung des Wohngeldes für bundesweit über eine Million Wohngeldempfängerinnen- und -empfänger vorsieht. Das Wohngeldvolumen wird insgesamt um 10 Prozent – rund 120 Millionen Euro jährlich – erhöht.

Ein 2-Personen-Haushalt erhält damit durchschnittlich 12 Euro mehr Wohngeld pro Monat.

Bestandteil des Klimaschutzprogramms 2030

Die Wohngelderhöhung ist Teil des von der Bundesregierung im Oktober 2019 beschlossenen Klimaschutzprogramms 2030, das eine CO2-Bepreisung im Gebäudebereich vorsieht. Sie trägt dazu bei, höhere Heizkosten, die durch die CO2-Bepreisung entstehen, für Haushalte mit niedrigem Einkommen auszugleichen.

CO2-Bepreisung 'Verkehr und Wärme'

Mit der CO2-Bepreisung für die Sektoren Verkehr und Wärme wird zum 1. Januar 2021 ein zentrales Element des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung umgesetzt. Im Klimaschutzprogramm ist vorgesehen, die zusätzlichen Einnahmen aus der CO2-Bepreisung an die Bürgerinnen und Bürger zurückzugeben.

Um Wohngeldhaushalte gezielt bei den Heizkosten zu entlasten, wird daher das Wohngeldvolumen, das Bund und Länder gemeinsam je zur Hälfte aufbringen, erhöht.

Die Entlastung erfolgt in Form einer CO2-Komponente, die – gestaffelt nach Haushaltsgröße – als Zuschlag zur Miete oder Belastung in die Wohngeldberechnung eingeht, und so zu einem höheren Wohngeld führt.

Durch die CO2-Komponente werden nicht nur die bisherigen Wohngeldhaushalte, sondern auch weitere Haushalte erstmalig einen Anspruch auf Wohngeld erhalten.

Automatische Neuberechnung bei laufendem Bezug

Haushalte, welche bereits im Wohngeldbezug sind, erhalten automatisch eine Neuberechnung Ihres Anspruchs per Bescheid mitgeteilt.

Überprüfung eines neuen Anspruchs

Haushalte mit geringem Einkommen können zur Überprüfung eines möglichen Wohngeldanspruchs bei der Wohngeldbehörde der Stadt Leonberg einen Antrag stellen.

Informationen erhalten Sie bei der Wohngeldbehörde, Telefon 07152 990-2438 oder -2433 sowie unter www.leonberg.de/wohngeld.

 

 

Kontakt

Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Belforter Platz 1
71229 Leonberg
 
Telefonnummer 07152 990-1011

Telefonnummer 07152 990-1020



Raum Rathaus Leonberg Belforter Platz, Zi. 05.14




 

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