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11.10.2018

Schulsanierung: OB beteiligt Lehrer-, Schüler- und Elternvertreter 

Momentan schreibt die Stadtverwaltung die Konzeption ihrer Liegenschaften fort - wichtiger Bestandteil sind die Sanierungsmaßnahmen der städtischen Schulen. In diesem Bereich sollen künftig regelmäßige Schulrundgänge gemeinsam mit Lehrer-, Schüler- und Elternvertretern mehr Transparenz schaffen.

Bei der Fortschreibung der strategischen Sanierungsmaßnahmen an städtischen Gebäuden über einen Zeitraum von zirka zehn Jahren werden auch die Schulsanierungen betrachtet

Das letzte Papier umfasste den Zeitraum von 2010 bis 2019. Jetzt wird an der Konzeption bis 2028 gearbeitet.

Ein wichtiger Bestandteil sind die Sanierungsmaßnahmen der städtischen Schulen. "Bisher legte die Verwaltung die Prioritäten fest. Ich möchte mehr Beteiligung", so Oberbürgermeister Martin Kaufmann. "Die Strategie soll nun gemeinsam während zweier Schulrundgänge mit Vertretern der Lokalpolitik sowie  Lehrer-, Schüler- und Elternvertretern erarbeitet werden", fährt er fort und ergänzt: "Das Gebäudemanagement unter der Leitung von Dominik Heni hat während der vergangenen Wochen den Sanierungsbedarf unserer Schulen erhoben."

 

Regelmäßige Schulrundgänge schaffen Klarheit

Letzte Woche Dienstag besichtigte die "Delegation" bereits das Johannes-Kepler- sowie das Albert-Schweitzer-Gymnasium, die Gerhart-Hauptmann-Realschule und die Schelling-, Pestalozzi- und Spitalschule. Mitte Oktober werden noch die Grundschulen in Warmbronn, Gebersheim und Höfingen sowie die Sophie-Scholl-, August-Lämmle-, Mörike- und die Ostertag-Realschule unter die Lupe genommen.

"Diese Begehungen sollen von nun an regelmäßig in einem Zwei- oder Drei-Jahres-Rhythmus stattfinden", kündigt Kaufmann an. "Ein solches Vorgehen schafft Transparenz unter allen Beteiligten – insbesondere zwischen Gemeinderat, Lehrern, Eltern und Schülern", beschreibt das Stadtoberhaupt die Vorteile.

Kaufmann weist auch darauf hin, dass sich die Verwaltung – unabhängig von der Prioritätenliste – die Flexibilität behalte, um kurzfristig auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.