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07.11.2018

Neue Ausstellung im Galerieverein "Absence of specific references" 

Die Ausstellung des Schweizer Künstlers Chris­tian Schoch kann mit "Das Fehlen besonderer Bezugspunkte" übersetzt werden.

Die Vernissage findet am 11. November um 11.15 Uhr statt, die Ausstellung ist bis zum 30. Dezember zu sehen

Seine Arbeiten nennt Schoch selbst "Bilder". Es sind geformte Malereien, verwandt etwa mit der in der amerikanischen Malerei entstandenen "Shaped Canvas", der nicht quadratischen oder rechteckigen Bildfläche. "Ich gehe von der Oberfläche aus, verwende meist flexible Mate­rialien wie Stoffe, Leder, Plastikfolie, Farbe und anderes und verfestige diese zu einer Form", er­klärt der Künstler. "So benutze ich zum Beispiel PVC-­Folie als Träger von Marker­-Tinte, Spray­farbe oder Ölfarbe, trage auf diese Fläche Farbe auf. Dann wird die bemalte Folie durch eine ge­eignete Gusstechnik hintergossen und vor der Aushärtung in eine Form gebracht", fährt er fort und ergänzt: "Die aufgetragene Farbe auf der Folie erscheint nun als Transfer zuvorderst auf dem neuen Trägermaterial. Danach setze ich an der bestehenden Form an und erweitere die Arbeit mit zusätzlichen Elementen. Die Vorge­hensweise entspricht derjenigen der abstrakten Malerei, ergibt aber Reliefs oder dreidimensio­nale Körper."

Der Prozess der Kreation führt den Künstler zum Ziel

Eine klare Vorstellung ist zu Beginn eines Wer­kes bei Schoch nicht vorhanden, vielmehr ist es der Prozess der Kreation selber, der ihn zum Ziel führt. Er will eine größtmögliche Kombina­tion von Konzepten für die Gestaltungsfreiheit nutzen können. Die selbstgewählten Rahmen­bedingungen sind ihm für den Schaffenspro­zess sehr wichtig.

In der über 40 Werke enthaltenden Ausstellung ist die Vielfalt der Formen seiner "Bilder" sehr gut zu sehen. Keine Rechtecke, Quadrate, Drei­ecke oder Kreise werden gezeigt, sondern organische, nicht figurative, ungegenständliche, zum Teil farbig bunte "Malereien", einzigartig und faszinierend ­ in dieser Form noch nie ge­sehene abstrakte Werke.

Über den Künstler

Christian Schoch, Jahrgang 1961, studierte Malerei in Basel und Lodz sowie Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Er lebt und arbeitet in Basel.