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Informationen für Reiserückkehrer

Bitte beachten Sie bei Einreise oder Rückreise aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten die aktuellen Regelungen.


Absonderung und Quarantäneende »

Wenn Sie als positiv Getesteter bestätigen, dass Sie seit mindestens 48 Stunden keine Symptome in Bezug auf ihre Infektion mehr zeigen, kann das Ordnungsamt dem Quarantäneende zustimmen. Weitere Informationen sowie ein Online-Formular finden Sie auf der Seite Infos zum Corona-Virus / Absonderung.


Bei Rückkehr aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten: Quarantäne, Einreiseanmeldung und Testung

Für Personen, die aus einem Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten zurückkehren, gilt die die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums.

Absonderung

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt, dass sich Rückkehrende aus Hochrisikogebieten unverzüglich nach der Einreise für 10 Tage in ihre Haupt- oder Nebenwohnung oder in eine andere Absonderung ermöglichende Unterkunft begeben müssen.

Bei der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet können Genesene und Geimpfte die Absonderung beenden, sobald sie den entsprechenden Impf- oder Genesenennachweis auf www.einreiseanmeldung.de an die zuständige Behörde übermittelt haben.

Personen, die weder geimpft noch genesen sind, können sich aus der Quarantäne freitesten. Allerdings ist zu beachten, dass diese Testung frühestens am fünften Tag nach der Einreise erfolgen kann. Ein früheres Ende der Quarantäne ist in solchen Fällen in der Regel nicht möglich. Kinder unter zwölf Jahren können die Quarantäne fünf Tage nach der Quarantäne beenden.

Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungsdauer sogar 14 Tage. Hier sind grundsätzlich keine Ausnahmen möglich, solange das Land nicht zu einem Hochrisikogebiet herabgestuft wird. In einem solchen Fall gelten die oben beschriebenen Regelungen.


Nachweispflicht

Seit dem 01.08.2021 müssen alle Personen, die zwölf Jahre oder älter sind und aus dem Ausland einreisen, bereits vor der Einreise über einen Testnachweis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen.

  • Die Testung, die dem Nachweis über eine überstandene Infektion (Genesenennachweis) zugrunde liegt, muss mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegen.
  • Beim Impfnachweis ist zu beachten, dass die letzte erforderliche Einzelimpfung mindestens 14 Tage zurückliegen muss.
  • Bei Testnachweisen ist zu berücksichtigen, dass nicht alle Tests aus allen Ländern anerkannt werden. Eine entsprechende Liste kann auf der Homepage des Robert Koch-Instituts abgerufen werden.

Wer weder über einen Genesenennachweis noch einen Impfnachweis verfügt, muss bei der Einreise einen Testnachweis vorlegen können. Dabei dürfen Schnelltests maximal 48 Stunden alt sein, PCR-Testungen können bis zu 72 Stunden zurückliegen.

Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet müssen auch geimpfte und genesene Personen einen Testnachweis vorweisen können. Hier dürfen Schnelltests maximal 24 Stunden zurückliegen, bei PCR-Tests gelten wiederum 72 Stunden.

Einreiseanmeldung

Noch vor der Einreise müssen sich Einreisende aus Hochrisiko- und Virusvariantengebieten durch eine digitale Einreiseanmeldung unter www.einreiseanmeldung.de anmelden.

Die auf dieser zentralen Plattform erfassten Daten werden an die für den jeweiligen Aufenthaltsort zuständige Gesundheitsbehörde weitergeleitet.

Aktuelle Liste der Risikogebiete

Die Einstufung als Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheeit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und wird durch das Robert-Koch-Institut auf seiner Internetseite veröffentlicht unter https://www.rki.de/risikogebiete.

Weitere Details und Ausnahmen

Weitere Informationen zur Einreise-Quarantäne finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit unter folgendem Link: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html


Ergänzende Hinweise

Was darf ich tun, wenn ich in Quarantäne bin?


In Mehrfamilienhäusern ist es zulässig, den Müll zu entsorgen und den Briefkasten zu leeren. Dies muss allerdings zu Zeiten passieren, in denen davon auszugehen ist, dass keine Mitbewohner angetroffen werden. Aufzüge sollten nicht benutzt werden. Hiervon gilt natürlich eine Ausnahme, wenn die Nutzung der Treppen aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht zumutbar ist. In diesen Fällen muss der Aufzug allein genutzt werden.

Die Pflicht zur Quarantäne schließt das Verlassen der eigenen Wohnung und damit auch Spaziergänge aus. In Einzelfällen kann es Ausnahmen geben, diese sind mit dem Ordnungsamt abzuklären. Zu diesen Einzelfällen gehören hauptsächlich medizinische Notwendigkeiten, die nicht aufschiebbar sind (z. B. bei Dialysepatienten).

Alle Regelungen zu diesem Themenkreis sind in der Corona-Verordnung 'Absonderung' der Landesregierung nachzulesen.


Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme


In allen Fällen gilt: Ein negatives Testergebnis kann immer nur eine Momentaufnahme sein. Wer bei sich selbst unklare Symptome feststellt, muss unverzüglich Kontakt mit einem Arzt zur Abklärung der Symptome aufnehmen und sich beim Gesundheitsamt melden.


Rückkehrende aus Nicht-Hochrisiko- oder Nicht-Virusvariantengebieten haben keine Quarantäne- und Meldepflicht

Rückkehrende aus Nicht-Hochrisiko- oder Nicht-Virusvariantengebieten müssen seit dem 01.08.2021 noch vor der Einreise über einen aktuellen Test-, Impf- oder Genesenennachweis verfügen. Quarantäne- und Meldepflicht entfallen jedoch.