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Agenda-Jahresschwerpunkt

Klimaschutz in Leonberg - Umdenken und Handeln

Seit einigen Jahren widmet sich die Lokale Agenda 21 in jedem Jahr einem bestimmten Schwerpunktthema. Es wird jeweils ein Thema gewählt, das die Gesellschaft gerade sehr bewegt und über das intensiv diskutiert wird. In diesem Jahr wird das Thema "Klimaschutz in Leonberg - Umdenken und Handeln" in den Mittelpunkt gestellt.

Alle Agendagruppen greifen das Thema in ihrer Arbeit auf und laden Leonberger Gruppen, Vereine, Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen dazu ein, sich für den Schwerpunkt zu engagieren und gemeinsam aktiv zu werden.

Unterstützt werden die gemeinsamen Kooperationen und Aktivitäten durch die städtischen Fachämter.

Im November werden beim öffentlichen Jahresfest der Lokalen Agenda die Aktivitäten der Öffentlichkeit präsentiert und gemeinsam ein Jahresabschluss gefeiert.


Wie kann man das Klima in Leonberg schützen?

Klimaschutz ist ein sehr weites Feld und muss in vielen Bereichen und von vielen Seiten kommunal, national und international umgesetzt werden. Aber auch im Kleinen - vor Ort in Leonberg - kann einiges bewirkt werden.

Klimaschutz in Leonberg bedeutet

  • Mikroklima in Leonberg verbessern: Begrünung, blühende Pflanzen statt Schottergärten
  • Natur- und Artenschutz in der Stadt: insektenfreundliche Blumen und Beleuchtung
  • Nachhaltige Mobilität: Umsteigen auf Bus und Rad oder zu Fuß gehen: Carsharing
  • Alternative Energie: Nutzen der Sonnenenergie (Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpe)
  • Alternative Energie und Energieeffizienz z. B. beim Heizen und Lüften
  • Bewusstes Verbraucherverhalten: keine Nahrungsmittelverschwendung, regionale Lebensmittel, saisonales Obst und Gemüse, Fleischkonsum
  • Müllvermeidung, Tauschen statt kaufen, Verpackung reduzieren
  • Den ökologischen Fußabdruck verkleinern

Was ist der ökologische Fußabdruck?


Der ökologische Fußabdruck zählt alle Ressourcen, die für den Alltag benötigt werden, und zeigt auf, wie viel Fläche benötigt wird, um all die Energie und Rohstoffe zur Verfügung zu stellen.

Anschließend wird dieser Flächenverbrauch auf alle Menschen hochgerechnet und mit den auf der Erde real verfügbaren Flächen verglichen. Somit stellt der Fußabdruck nur quantitativ die CO2 Bilanz dar, sondern auch qualitativ den Flächenbedarf. Zudem ist der Ökologische Fußabdruck ein Angebot- und Nachfrage-Modell, welches anschaulich widerspiegelt, wie groß die Biokapazität der Erde ist (also was wir von ihr nutzen können) und wie viel die Menschheit von ihr nutzt.


Ihr Beitrag zum Klimaschutz? Testen Sie Ihren ökologischen Fußabdruck

Hier der Rechner für Einsteiger von “Brot für die Welt“

Hier der Rechner für Fortgeschrittene vom Global Footprint Network


Wer seinen Fußabdruck offline testen will, findet hier einen Fragebogen dazu.

Rückblick

Energiekreis erfolgreich beim Klimaschutz-Treff am 20. September und am Infostand auf dem Wochenmarkt zum Energiewendetag am 21. September 2019

Man merkt, dass das Thema Klimaschutz auch bei den Leonberger Bürgern angekommen ist. Zum ersten Klimaschutz-Treff kamen ins Bürgerzentrum 13 interessierte Bürger und diskutierten über Möglichkeiten zum Klimaschutz in Leonberg.

Sowohl die Stadt als auch jeder einzelne Bürger kann hierzu Einiges beitragen.

Auch der alljährliche Infostand des Energiekreises auf dem Wochenmarkt zum landesweiten Energiewendetag war in diesem Jahr besonders stark besucht.

Das bereit liegende Infomaterial zu den verschiedensten Themen zur Energieeinsparung und Nutzung der Sonnenenergie wurde gerne mitgenommen und das gerade verabschiedete Klimapaket der Bundesregierung intensiv diskutiert. Wir müssen wohl noch mehr tun, um die Klimaziele zu erreichen.

Kontakt, Infos und Anmeldung

Städtisches Agendabüro, Jürgen Rein, Bürgerzentrum Stadtmitte, Neuköllner Str. 5, Leonberg, Tel. 07152 990 4977, j.rein@leonberg.de.