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25.02.2020

'Quartiersimpulse': 500 Fragebögen und ein Bürgerdialog 

"Quartiersimpulse" heißt das Landesförderprogramm, das Kommunen unterstützt, mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung Projekte zur alters- und generationengerechten Entwicklung von Quartieren umzusetzen. Leonberg erhält hieraus bis Februar 2021 70.000 Euro, um das lebendige Zusammenleben im Quartier Leonberg-Mitte zu unterstützen. 

Im Quartier leben rund 4.500 Menschen

"Quartiersimpulse" heißt das Landesförderprogramm, das Kommunen unterstützt, mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung Projekte zur alters- und generationengerechten Entwicklung von Quartieren umzusetzen.

Leonberg erhält hieraus bis Februar 2021 70.000 Euro, um das lebendige Zusammenleben im Quartier Leonberg-Mitte zu unterstützen.

Quartiers-Bereiche

Das Gebiet umfasst in etwa die Bereiche Gartenstadt bis zur Steinstraße im Osten, der Ostertagstraße im Süd-Osten, der Hohheck- und Brennerstraße im Süden bis zur Bahnhof-/Rutesheimerstraße im Norden und der Gebersheimer Straße im Westen. In dem Quartier leben derzeit rund 4.500 Menschen.

Erhebung von Bedarfslagen

Ein Teil der finanziellen Mittel aus dem Landesprogramm wird zunächst in die Erhebung von Bedarfslagen mit Elementen der Bürgerbeteiligung investiert: Derzeit werden an rund 500 zufällig ausgewählte Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Wohngebiet Fragebögen mit dem Titel "Generation 50+ – Lebensqualität und Zukunftsplanung" postalisch verschickt.

"Die Bearbeitung dauert etwa 15 Minuten. Bitte nehmen Sie sich die Zeit, um uns wichtige Informationen zur weiteren Planung zur Verfügung zu stellen", heißt es aus der Stadtverwaltung.

Themen Wohnen und Wohlfühlen

Die Fragen drehen sich u. a. um die Themen Wohnen und Wohlfühlen im Quartier.

Auch wird gefragt, wie jeder für sich gute Nachbarschaft definiert, wie im Viertel die Bewohner gut und zufrieden älter werden können und welchen Beitrag man selbst zum guten Miteinander im Quartier leisten kann und möchte.

Abgabe der Fragebögen

Bis spätestens 13. März können die Fragebögen in Boxen im Rathaus, im Haus der Begegnung im Büro der Familienbildungsstätte, im Bürgerzentrum Stadtmitte und im katholischen Pfarramt St. Johannes abgegeben werden. Die Auswertung erfolgt anonym und bezieht sich stets auf zusammengefasste Daten. Ein Rückschluss, wer den Fragebogen ausgefüllt hat, ist nicht möglich.

Bürgerveranstaltung "Lebendige Nachbarschaft"

Zudem findet am Freitag, den 6. März, ab 15.30 Uhr im Rathaus für die Einwohner des Quartiers eine Bürgerveranstaltung unter dem Motto "Lebendige Nachbarschaft" statt.

Ziel ist es, zusammen das Miteinander und eine lebendige Nachbarschaft neu zu denken. Interessierte, die im Quartier Leonberg-Mitte wohnen, sind herzlich eingeladen.

Anmeldung erbeten

Zum besseren Planen bittet die Stadt, sich telefonisch unter 07152 990-2401 oder per E-Mail an thl@leonberg.de anzumelden. Kurzfristig und spontan kann ebenso teilgenommen werden. Über die Ergebnisse wird auf der städtischen Homepage informiert.

Einladung zum Mitbestimmen

"Eine gute Quartiersentwicklung setzt voraus, dass unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger aktiv mitbestimmen und mitgestalten – hierzu laden wir ein", erklärt Oberbürgermeister Martin Georg Cohn und ergänzt: "Wir möchten den Dialog zwischen den Generationen anregen und aktive Nachbarschaften ermöglichen, dass sich jeder in dem Gebiet heimisch und wohl fühlt.

Ziel: Entwicklung konkreter Projekte 

Aus den Ergebnissen der Befragung und der Infoveranstaltung werden dann gemeinsam mit den Menschen aus dem Quartier konkrete Projekte entwickelt, die das Zusammenleben fördern.

Hintergrund

Den Förderantrag für das Landes-Programm "Quartiersimpulse" hat die Stadtverwaltung mit dem Kooperationspartner Samariterstiftung Nürtingen vergangenes Jahr bei der Allianz für Beteiligung gestellt. Zuvor hatte der Gemeinderat diesem Vorhaben einstimmig zugestimmt.

Vom baden-württembergischen Ministerium für Soziales und Integration wurde Leonberg die Förderhöchstsumme von 70.000 Euro bewilligt. In der Projektumsetzung vor Ort wird die Stadt unterstützt von der Samariterstiftung und einem Netzwerk von der Familienbildungsstätte, dem Betreuungsverein "fish", der EUTB, der Sozialstation, dem Stadtseniorenrat, der Volkshochschule und der Leonberger Stiftung Zeit für Menschen.