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Historische Leonberger Altstadt © Vilja Staudt
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04.09.2023

Aus der Alten Post wird ein Projekt der Internationalen Bauausstellung

In einer Pressekonferenz gab die IBA’27 StadtRegion Stuttgart sechs neue Projekte bekannt. Darunter auch das Postareal in Leonberg. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Materialien und neue Bautechnologien. Der erste Bauabschnitt soll bis zur Internationalen Bauausstellung 2027 fertiggestellt sein. 

Die Alte Post in Leonberg

 

Ernennung zum IBA-Projekt

Das Areal auf dem Gelände der alten Post wurde zum Projekt der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart ernannt. Neue Bautechnologien, nachhaltige Materialien und ein nachhaltiges Energiesystem stehen im Fokus. Zwischen historischer Altstadt und dem Neuköllner Platz entsteht ein bau- und energietechnisch innovatives Wohn- und Geschäftsquartier, das die Innenstädte miteinander verknüpft.

"Das Postareal hat großes Potenzial"

"Die Neugestaltung des Postareals hat großes Potenzial. Das hat auch die IBA’27 erkannt. Die Ernennung zeigt, dass es sich lohnt bei der Planung mutig zu sein, um ein vorbildliches Projekt in der überregionalen Stadtentwicklung zu werden. Wir sind stolz darauf, in den Kreis der IBA’27-Projekte aufgenommen worden zu sein. Dafür möchte ich mich beim Auswahlgremium bedanken", so Oberbürgermeister Martin Georg Cohn. Entstehen soll ein Wohn- und Geschäftsquartier, das eine Brücke von der neuen Mitte zur Altstadt Leonbergs schlägt. Als belebtes Quartier mit Läden, Cafés, vielfältigen Wohnungstypen, Gemeinschaftsräumen und Co-Working-Flächen bringe es unterschiedliche Wohn- und Arbeitsmodelle zusammen.

Auswahlkriterien sind vielfältig

Um IBA-Projekt zu werden, brauche es ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele, den Mut zum Experiment und den Willen, die Dinge mit der IBA zusammen anders zu machen als gewohnt. Das hätten die Bauträger zusammen mit der Stadt Leonberg bewiesen, so Tobias Schiller, Sprecher der IBA’27.

Andreas Hofer, Intendant der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart sagt: "Mit seiner innerstädtischen Mischung an prominenter Stelle zwischen Altstadt und neuer Mitte schafft das Postareal einen attraktiven Raum für alle, ohne mit den bestehenden Angeboten zu konkurrieren. Zusammen mit dem geplanten Stadtgarten leistet dieses neue Stück Stadt einen Beitrag zum IBA-Thema, wie sich die bestehenden Zentren qualitätsvoll entwickeln können. In der Zusammenarbeit mit Züblin/Strabag als Bauträger haben wir außerdem technische Schlüsselthemen identifiziert: Wie kann CO2 durch schlanke Konstruktionen und neue Materialen reduziert werden, und wie können die Energie- und Wasserkreisläufe auf dem Areal geschlossen werden? Das Projekt leistet somit einen Beitrag für die Energiewende und die Anpassung an die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt – Herausforderungen, die sich nur in der Zusammenarbeit zwischen allen am Bau Beteiligten, der Zivilgesellschaft und der Politik bewältigen lassen. Die IBA freut sich, zusammen mit Züblin/Strabag und der Stadt Leonberg dieses Projekt, das für viele Themen der IBA und der Region Antworten sucht, bis zum Ausstellungsjahr 2027 weiterzuentwickeln."

Die Entwicklung des Postareals gehört zum Leonberger Großprojekt "Stadt für Morgen". Weitere Informationen zum Postareal sowie den aktuellen Planungen der Verwaltung finden Interessierte auf der städtischen Sonderseite www.leonberg.de/stadtfürmorgen oder auf www.leonberg.de/Postareal.

 

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