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Landtag stimmt für Standortwechsel für "Christoph 41"

Oberbürgermeister Martin Georg Cohn empfing Ende Juni den Landtagsabgeordneten Hans-Dieter Scheerer (FDP) im Rathaus am Belforter Platz. Beide tauschten sich über den weiteren Einsatz für den Standort Leonberg des Rettungshubschraubers "Christoph 41" aus. 

Neue Untersuchung abgelehnt

Sie einigten sich darauf, dass Scheerer die Standortfrage im Landtag mit seinen Kolleginnen und Kollegen diskutieren wird. Die Sitzung fand in der vergangenen Woche statt. Die Abgeordneten stimmten, genau wie der Petitionsausschuss einige Wochen zuvor, für den Wechsel des Standorts Leonberg in die Region Reutlingen/Tübingen, anstatt die vorgetragenen Argumente in einem weiteren Gutachten zu untersuchen oder einen weiteren Standort eines Rettungshubschraubers vorzuschlagen.

Viele relevante Gesichtspunkte wurden im Gutachten nicht berücksichtigt: Piloten, die die Rettungshubschrauber fliegen, wurden von den Gutachtern nicht befragt. In der Region Reutlingen/Tübingen herrschen andere Witterungsverhältnisse, als in der Region Leonberg. Das kann die Flugzeit erheblich beeinflussen. Die Skalierung der Flugzeit ist vor allem in den betroffenen Abschnitten, in die der Rettungshubschrauber künftig fliegen soll, nicht minutengenau gekennzeichnet worden.