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Historische Leonberger Altstadt © Vilja Staudt
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29.12.2023

Städtischer Wohnraum in Leonberg

Um jedem Menschen das Menschenrecht auf Wohnen zu gewähren, arbeiten in Leonberg das Ordnungsamt, das Amt für Gebäudemanagement sowie das Amt für Jugend, Familie und Schule eng zusammen, um Wohnraum anzumieten. Derzeit kann die Stadtverwaltung mehr als 250 Personen in Leonberg unterbringen. Dennoch ist weiterhin Wohnraum gesucht. 

Symbolbild Wohnraum.

Symbolbild Wohnraum.  | © Stadtverwaltung

 

Warum mietet die Stadt Leonberg Wohnraum an?

Deutschland hat sich durch menschenrechtliche Verträge verpflichtet, allen Menschen das Recht auf Wohnen als Teil des Rechts auf einen angemessenen Lebensstandard zu gewährleisten. Auch aus dem Grundgesetz ergibt sich das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum, zu dem auch eine Unterkunft gehört. Das Menschenrecht auf Wohnen zielt darauf ab, allen Menschen in Deutschland eine angemessene Unterkunft zu ermöglichen.

Menschen unter einer gewissen Einkommensgrenze haben Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein. Dieser erlaubt, in Wohnungen mit günstigeren Mietpreisen zu leben. Einige der Sozialmietwohnungen werden durch die Stadt angemietet und vermittelt. Wohnungssuchende müssen hierfür bereits seit mindestens einem Jahr in Leonberg wohnen. Die Wohnungen werden nach Dringlichkeit im Amt für Jugend, Familie und Schule vergeben.

Zu den Pflichtaufgaben jeder Kommune gehört die Unterbringung obdachloser und geflüchteter Menschen. Kommunen sind rechtlich verpflichtet, unfreiwillig obdachlose Menschen vorübergehend unterzubringen (sogenannte ordnungsrechtliche Unterbringung). Die Stadtverwaltung stellt für Einwohnerinnen und Einwohner, die wohnungslos sind oder durch Zwangsräumung wohnungslos werden, einfachen Wohnraum in Obdachlosenunterkünften zur Verfügung. Auch hierfür werden immer wieder Unterkünfte angemietet.

Geflüchtete werden durch die Stadt durch die sogenannte Anschlussunterbringung versorgt. Wie viele Geflüchtete die einzelnen Kommunen und Gemeinden im Landkreis Böblingen unterbringen müssen, ermittelt sich anteilig an die Zahl der Einwohnenden. Nach Abschluss des Asylverfahrens oder spätestens nach 24 Monaten in der "vorläufigen Unterbringung" durch den Landkreis folgt die Anschlussunterbringung durch die Städte und Gemeinden. Dies sind angemietete Wohnungen, Privatwohnungen oder auch Mehrfamilienunterkünfte. 

Welchen Wohnraum sucht die Stadt?

Die Stadt strebt eine dezentrale Unterbringung an. Derzeit mietet die Stadt Leonberg 72 Objekte an. Das sind hauptsächlich Wohnungen, teilweise auch Häuser mit mehreren Wohneinheiten. Einen kleinen Teil der Unterbringungsmöglichkeiten machen Zimmer in Hotels sowie Sammelunterkünfte aus. 

Wohnraum an die Stadt vermieten

Sollten Bürgerinnen und Bürger eine leerstehende Wohnung oder ein Wohnhaus zur Verfügung haben, die sie vermieten möchten, können sie sich an das Gebäudemanagement wenden. Die Stadtverwaltung garantiert die Mietzahlungen. Es kann sich auch um Objekte handeln, die auf dem freien Wohnungsmarkt schwer zu vermitteln sind. Befristete Anmietungen, aber auch langfristige Mietverhältnisse sind möglich. Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an das Gebäudemanagement unter 07152 990-3222, -3225 oder -3226 beziehungsweise per E-Mail an gebaeudemanagement@leonberg.de.

 

Kontakt

Gebäudemanagement
Belforter Platz 1
71229 Leonberg
 
Raum Rathaus Leonberg, 4.OG
Telefonnummer 07152 990-3215 / -3216

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