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Historische Leonberger Altstadt © Vilja Staudt
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08.12.2023

OB Cohn besucht Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum des Elysée-Vertrags in Belfort

Oberbürgermeister Martin Georg Cohn hat am Freitag, 10. November, und Samstag, 11. November, an den Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum des Elysée-Vertrags sowie an den Gedenkfeierlichkeiten zum Waffenstillstand vom 11. November 1918 in der Partnerstadt Belfort teilgenommen.  

Die Delegation im Ehrensaal des Rathauses von Belfort.

Die Delegation im Ehrensaal des Rathauses von Belfort.  | © Frédéric Rousse/Belfort

 

Frieden und Freundschaft

Oberbürgermeister Martin Georg Cohn folgte am Freitag, 10. November, der Einladung Belforts zum offiziellen Empfang zur Feier des 60. Jahrestags des Elysée-Vertrags im Ehrensaal des Rathauses. Neben OB Cohn waren auch der deutsche Generalkonsul Thomas Pröpstl aus Lyon, der Generalkonsul Frankreichs Gaël de Maisonneuve aus Stuttgart, Antoine Broussy, Leiter der Stiftung Charles de Gaulle sowie Dr. Stefan Vesper, Vorsitzender der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, zu Gast. Gemeinsam besuchten sie die zweisprachige Wanderausstellung „Wegbereiter deutsch-französischer Freundschaft Adenauer De Gaulle“ im Rathaus sowie die Aufführung der Schülerinnen und Schüler der Belforter Grundschule Metzger und der Mädchen und Jungen der Kindergärten Chateaudun und Metzger. In beiden Einrichtungen werden die deutsche Sprache und Kultur gefördert.

Am Samstag, 11. November, legte Oberbürgermeister Martin Georg Cohn bei den Gedenkfeierlichkeiten zum Waffenstillstand des Ersten Weltkriegs vom 11. November 1918 einen Kranz mit den Farben Leonbergs, gelb und schwarz, sowie der Botschaft "Frieden in Europa", ab. Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen Lycée Condorcet und Lycée Courbet, die jährlich für einen Austausch zu Besuch in Leonberg sind, lasen aus dem Buch "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque vor. Die vorgelesenen Passagen wurden auf Deutsch und Französisch im Wechsel vorgelesen und beinhalteten berührende Worte zu den Grausamkeiten des Krieges.

Das Wochenende in Frankreich stand ganz im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Die Jugend stand dabei im Sinne des Elysée Vertrags besonders im Mittelpunkt. Alle Akteurinnen und Akteure betonten, wie wichtig ihnen der Austausch zwischen den Jugendlichen ist.

Bereits seit 1977 besteht die Partnerschaft der Engelbergstadt zu Belfort. Die Freundschaft wird auf verschiedenen Ebenen, etwa Schulen, Vereinen, der Kirche und dem jährlichen Gärtneraustausch seit mehr als 45 Jahren belebt. Die enge Beziehung der beiden Städte zeichnet sich seit jeher vor allem durch gegenseitige Besuche aus. 

Der Elysée-Vertrag

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten der Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Präsident Charles de Gaulle den Elysée-Vertrag. Er sollte den Frieden zwischen Deutschland und Frankreich – und in Europa – endgültig besiegeln. Damit war der Grundstein gelegt, der die deutsch-französische Freundschaft seither bestärkt. Der „Traité de l’Elysée“ steht für eine weitreichende Zusammenarbeit beider Länder in politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen. Er besiegelt den Wunsch beider Nationen nach dauerhafter Partnerschaft und Zusammenarbeit. Die Abstimmung in der Außen- und Verteidigungspolitik, die Bildungsförderung und der Jugendaustausch sind Schwerpunkte der Vereinbarungen. 

Waffenstillstand 1918

Am Morgen des 11. November 1918 wurde in einem Eisenbahnwaggon im Wald von Compiègne das Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, das faktisch den mehr als vier Jahre dauernden Ersten Weltkrieg beendete. Um 11 Uhr trat der Waffenstillstand in Kraft. Der 11. November ist in Frankreich ein Feiertag, an dem zahlreiche Feierlichkeiten im ganzen Land stattfinden.


 

 

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