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24.08.2021

Krankenhaus Leonberg: Zentrale Notaufnahme in Betrieb 

Sie ist eine Visitenkarte für das Leonberger Krankenhaus: Die neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist seit Anfang Juli dieses Jahres in Betrieb.

Neue Zentrale Notaufnahme im Leonberger Krankenhaus (Foto: Klinikverbund Südwest)

© Klinikverbund Südwest

 

24/7 in drei Schichten

Mediziner verschiedener Fachrichtungen arbeiten dort interdisziplinär Hand in Hand. Der Klinikverbund Südwest investiert in die Sanierung und den Ausbau des Krankenhauses 77 Millionen Euro, auf die ZNA entfallen davon rund 5,5 Millionen Euro.

Wer die neue Zentrale Notaufnahme des Leonberger Krankenhauses sieht, fühlt sich unweigerlich an amerikanische Arztserien wie "Emergency Room" erinnert: Die Behandlungszimmer sind teilweise mit Vorhängen voneinander abgetrennt. Der Vorteil ist, dass die Ärzte und Pfleger schnell von einem Patienten zum anderen wechseln können und sie die Patienten im Blick haben. Wenn es notwendig ist, kann situativ schnell reagiert werden. Fünf Behandlungsplätze dieser Art sind errichtet, sieben weitere in der bekannten Form als Behandlungszimmer.

Zwei dieser Zimmer sind von außen zugänglich. So können infektiöse Patienten in eine der Kabinen gebracht werden und Kontakte zu anderen Patienten vermieden werden. Die Ärzte und die Pflegekräfte können vor diesen Behandlungszimmern entsprechende Schutzkleidung anziehen.

Vergrößerung

Die Nutzfläche der ZNA wurde von 335 Quadratmeter auf 405 Quadratmeter erweitert.

Im Zuge des Umbaus der ZNA wurde die Krankenwagenhalle neu gebaut. Vier Rettungswägen können nun zeitgleich die ZNA anfahren.

Die ZNA ist an 24 Stunden sieben Tage in der Woche die Anlaufstelle des Leonberger Krankenhaus. Die Arbeit ist in drei Schichten eingeteilt. Im vergangenen Jahr wurden 22.353 Personen in der ZNA vorstellig oder eingeliefert, 6.300 davon wurden stationär aufgenommen.

Neubau der Cafeteria schreitet voran

Weitere, bereits sichtbare Veränderungen gibt es an der Vorderseite des Krankenhauses. Hier nimmt der Bau der neuen Cafeteria merklich Formen an.

Mit einer Grundfläche von nur 330 Quadratmetern war der Pavillon der Cafeteria dem gestiegenen Besucher-, Patienten- und Mitarbeiteraufkommen nicht mehr gewachsen. Insgesamt werden in die Erweiterung des Pavillons rund 4,3 Millionen Euro investiert. Zum Jahreswechsel soll der Neubau in Betrieb gehen.

Planungen für Gesundheitscampus gehen voran

Parallel schreiten auch die Pläne für den Gesundheitscampus Leonberg voran. "Wir bemühen uns beim Gesundheitscampus um die Verzahnung ambulanter und stationärer Versorgung. Ziel ist ein Zentrum koordinierter medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Versorgung im direkten Umfeld des Krankenhauses Leonberg und damit eine weitere Stärkung des Standorts", heißt es aus dem Landratsamt.

Ein Campus könne perspektivisch beispielsweise die Ansiedlung von Praxen ermöglichen, ambulante Pflegedienste, einen Pflegestützpunkt des Landkreises, eine ambulante oder stationäre geriatrische Reha, Physio-Therapieangebote oder auch ein Sanitätshaus und eine Apotheke beinhalten.

Die Praxis für Strahlentherapie hat sich bereits direkt vor den Toren des Krankenhauses angesiedelt und die Psychosomatik des Zentrums für Psychiatrie des Klinikums Nordschwarzwald (ZfP) wird künftig in einen eigenständigen neuen Gebäudekomplex neben dem Klinikbestandsgebäude ziehen.

Stärkung der Leonberger Geburtshilfe

Das Leistungsspektrum der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Krankenhaus Leonberg wird erweitert. Der Aufsichtsrat der Kreiskliniken Böblingen gGmbH stimmte in seiner Sitzung Ende Juli der Etablierung eines hebammengeführten Kreißsaals zu.

"Ein hebammengeführter Kreißsaal stellt eine Alternative zwischen der Hausgeburt bzw. dem Geburtshaus sowie Klinikgeburt dar und passt bestens nach Leonberg", heißt es aus dem Leonberger Krankenhaus. "Er bietet eine familiäre Atmosphäre, viel Privatsphäre, eine kontinuierliche eins-zu-eins Hebammenbetreuung sowie minimale Intervention und dennoch die Sicherheit einer Klinikgeburt, da eine ärztliche Übernahme im Geburtsverlauf bei Bedarf jederzeit möglich ist."

Am Krankenhaus Leonberg verzeichnete man im Jahr 2020 insgesamt 700 Geburten, im Verbund kommen jährlich bis zu 5.500 Neugeborene zur Welt.


 

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