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30.11.2021

Jugendforum: 50 Jugendliche setzen sich für ihre Zukunft ein 

Im Jugendforum haben junge Leonbergerinnen und Leonberger die Möglichkeit, ihre Interessen zu bündeln und in die Stadtpolitik einfließen zu lassen.

Auch dieses Jahr musste das Forum aufgrund der Corona-Pandemie unter besonderen Bedingungen stattfinden. Dennoch war die Motivation in den Gruppen groß und die Diskussionen erfolgreich. 

Nach der Diskussion in den einzelnen Gruppen, stellten die Jugendlichen die Ergebnisse den Gemeinderätinnen und -räten in einer Videokonferenz vor

Nach der Diskussion in den einzelnen Gruppen, stellten die Jugendlichen die Ergebnisse den Gemeinderätinnen und -räten in einer Videokonferenz vor  | © Stadt Leonberg / Küster

 

Pool-Party, E-Scooter und freies W-LAN

50 Jugendliche waren auf zwölf Gruppen zwischen drei und 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgeteilt. Sie diskutierten über jeweils einen von zwölf Schwerpunkten. Besonders reizvoll waren die Gruppen zum Thema LGBTQI+, sowie Events und Freizeit. 

Digital Future

In der Gruppe Digital Future, also digitale Zukunft, kam die Idee auf, ein für jeden frei zugängliches W-LAN in der gesamten Stadt zu schaffen. Dadurch hätten alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zu wichtigen Inhalten im Internet - so niederschwellig wie eben möglich. Außerdem sollen nach Meinung der jungen Leonbergerinnen und Leonberger eigene Medien in der Schule genutzt werden können, digitale Bänke im Stadtpark und am Bahnhof aufgestellt, E-Scooter angeschafft und bestimmte Geräte – auch in den Schulen – modernisiert werden.

Events und Freizeit

Die Gruppe rund um Events und Freizeit hatte die Idee, eine Schoolout-Pool-Party zu veranstalten. Der Eintritt soll über den Schülerausweis oder eine Kopie des Zeugnisses geregelt werden. Bei der Strandparty soll es dann etwa ein Beach-Volleyball- und Tischkicker-, oder Limbo-Turnier geben. Bei einer Strandparty dürfe dann laut Jugendforum auch eine Reifenrutsche nicht fehlen. Verpflegt würden die Jugendlichen mit Sommerdrinks ohne Alkohol, Milchshakes, Bubbletea und Eis. Ein Lagerfeuer mit Marshmallows und stimmungsvollen Lichtinstallationen rundeten die Sommerparty ab. Um die Veranstaltung bekannt zu machen, würden zuvor Marketing-Kampagnen über Plakat-Aktionen laufen.

Engagierte Zusammenarbeit

"Die Stimmung in den Gruppen war sehr gut und vor allem konstruktiv", erinnert sich Stadtjugendreferent Werner Zereg. Viele Jugendliche seien nach dem Jugendforum noch geblieben und hätten mit aufgeräumt. "Ein Indiz für die gute Zusammenarbeit und dafür, dass die Jugendlichen viel Spaß hatten", so Zereg.

Spaß hatten sie vor allem daran, die Ergebnisse aus den Gruppen den Gemeinderätinnen und -räten anschließend in einer Videokonferenz vorzustellen. Aufgrund der Corona-Pandemie entschied sich die Verwaltung dafür, die Vorstellung in hybrider Form abzuhalten.

"Alle Gemeinderäte und Gemeinderätinnen haben sehr positiv reagiert und waren begeistert von der Vielfallt der Ideen und Projekte", fasst Werner Zereg zusammen.

OB Cohn lobt das Einbringen

Das kann Oberbürgermeister Martin Georg Cohn nur bestätigen. Er stattete mehreren Gruppen bereits in der Diskussionsphase einen Besuch ab. "Die Ergebnisse sind großartig. Ich freue mich sehr, dass sich so viele junge Menschen in unserer Stadt politisch engagieren. Das ist ein tolles Zeichen für unsere gelebte Demokratie", so Cohn.

Zufriedenheit bei Jugendausschuss-Sprechern

Durch die hybride Veranstaltung trauten sich auch schüchterne Jugendliche mitzuwirken, wissen die Sprecher und Sprecherinnen des Jugendausschusses, Ilayda Akpinar, Maike Strohmeier und Luzian Häbe.

"Wann immer wir drei in den Gruppen vorbeischauten, arbeiteten alle intensiv und konzentriert. Von den jugendlichen Moderatoren und Moderatorinnen haben wir mitbekommen, dass es in jeder Projektgruppe problemlos ablief und alle sich schon auf die Umsetzung der Ideen freuen. Insgesamt ist das Organisationsteam, bestehend aus Jugendlichen des letzten Jugendausschusses, zufrieden", so Akpinar, Strohmeier und Häbe.

Nächste Schritte

Einen Tag später tagte die erste vorbereitende Jugendausschusssitzung mit den Jugendlichen.

Am Dienstag, 23. November, folgte die konstituierende Jugendausschusssitzung mit den Gemeinderäten und Oberbürgermeister Martin Georg Cohn.


 

Kontakt

Werner Zereg
Stadtjugendreferat, Stadtranderholung
Amt für Jugend, Familie und Schule

Belforter Platz 1
71229 Leonberg
 
Telefonnummer 07152 990-2460

Faxnummer 07152 990-2409



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