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05.12.2023

Biotope in Leonberg vernetzen: Infoabend im Neuen Rathaus

Die Stadtverwaltung hat ein Planungsbüro damit beauftragt die gesetzlich notwendige Biotopverbundplanung in Leonberg durchzuführen. Die Planung ist abgeschlossen. Bei einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 14. Dezember, erhalten Interessierte Einblick in die Planung. Anschließend beantworten die Experten Fragen. 

Wie können einzelne Biotope vernetzt werden? Die Stadt stellt die Planungen beim Infoabend vor.

Wie können einzelne Biotope vernetzt werden? Die Stadt stellt die Planungen beim Infoabend vor.

 

Wie werden Biotope vernetzt?

Räumlich begrenzte Orte, an denen Pflanzen und Tiere zusammenleben, nennen Experten Biotope. Sie sind nahezu überall zu finden. Und im Rahmen der Stadtentwicklung beschäftigt sich Leonberg schon seit einigen Jahren ganz konkret mit ihnen. Das Ziel: Die sensiblen Räume etwa vor Zersiedelung und Versiegelung schützen – wo immer möglich und sinnvoll.

Das geschieht im Rahmen der kommunalen Biotopverbundplanung. Hinter dem sperrigen Begriff verbergen sich Maßnahmen, um die Biotope zu erhalten und Barrieren für Tiere und Pflanzen in der Landschaft aufzubrechen.

Mit der Biotopverbundplanung wurde das Büro Helbig Landschaftsplanung im Jahr 2022 beauftragt. Es hat zielführende und sinnvolle Maßnahmen für die Engelbergstadt sowie die Teilorte abgeleitet. Im Rahmen der öffentlichen Beteiligung wurden bereits Landwirtinnen und Landwirte ins Boot geholt, die unterschiedlichen Interessen angehört und einbezogen.

Am Donnerstag, 14. Dezember, 18 Uhr, findet eine Informationsveranstaltung zur kommunalen Biotopverbundplanung im großen Sitzungssaal im Neuen Rathaus am Belforter Platz statt. Auf großen Plakaten werden die Planungen veranschaulicht. Außerdem präsentiert das Büro Helbig Landschaftsplanung aus Leonberg das erarbeitete Maßnahmenpaket. Mit dabei sind auch der Landschaftserhaltungsverband des Landkreises Böblingen e.V., Baubürgermeister Klaus Brenner wird in den Abend einführen. Nach der Präsentation haben alle Interessierten die Möglichkeit, der Stadt oder dem Planungsbüro Fragen zu stellen.