Seiteninhalt
22.04.2020

Erweiterung der Notbetreuung ab 27. April: Anträge stehen online bereit 

Das Land Baden-Württemberg hat in der neuesten Fassung der Corona-Verordnung den Betrieb von Kindertageseinrichtungen bis zum 3. Mai untersagt. Die Notbetreuung von Kindern in Kitas, an Grundschulen und an weiterführenden Schulen wird erweitert: Um Kinder von Eltern, die einer präsenzpflichtigen Arbeit nachgehen.

Notbetreuung ab 27.04. auch für Kinder von Eltern mit Präsenzpflicht am Arbeitsplatz

Auf Antrag der Eltern entscheidet das Amt für Jugend, Familie und Schule in enger Abstimmung auch mit den Kindertageseinrichtungen in kirchlicher und freier Trägerschaft über die Notbetreuung in allen Kitas der Stadt Leonberg. Über die Notbetreuung an Schulen entscheidet die jeweilige Schule in Abstimmung mit dem Amt für Jugend, Familie und Schule.

Alle Anträge können auf der Seite der Notbetreuung heruntergeladen werden.

Antrag auf Notbetreuung in einer Kita

Unterlagen
Für den Antrag braucht es neben Angaben zu den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und dem allgemeinen Anmeldeformular auch eine Arbeitgeberbescheinigung über die Präsenzpflicht und eine Bestätigung, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist. Mit der Datenschutzerklärung sind es insgesamt drei Dokumente, die ausgefüllt werden müssen. "Diese Nachweise sind als Entscheidungsgrundlage erforderlich", heißt es aus dem städtischen Amt für Jugend, Familie und Schule.

Online Einreichen möglich
Die Formulare für Notbetreuung in einer Kita sind unter www.leonberg.de/Notbetreuung abrufbar. Die fertig ausgefüllten Formulare können online unter www.leonberg.de/AnmeldungNotbetreuung bei der Stadtverwaltung eingereicht werden.
Auch können die Dokumente per Fax an 07152 990-2409 geschickt werden oder im Rathaus am Belforter Platz in einen der Briefkästen eingeworfen werden. Seit Kurzem gibt es auch am hinteren Eingang einen Briefkasten. Rückfragen sind per E-Mail an corona-notbetreuung-kita@leonberg.de oder telefonisch unter 07152 990-2401 möglich.

Rückmeldung
Der Antrag zur Aufnahme in die Notbetreuung geht an die jeweilige Einrichtungsleitung sowie an die entsprechende Trägervertretung. Die Eltern werden von der Einrichtungsleitung bzw. der Trägervertretung entsprechend informiert.


Antrag auf Notbetreuung in einer Schule

Der Antrag auf Notbetreuung in einer Schule funktioniert weitgehend so wie bei den Kitas. Die Formulare sind ebenfalls unter www.leonberg.de/Notbetreuung abrufbar, werden aber bei der jeweiligen Schulleitung abgegeben. Eltern werden gebeten, sich mit der Schule in Verbindung zu setzen.

Erweiterung der Notbetreuung zur Entlastung bestimmter Eltern in der aktuellen Phase

Bisher hatten ausschließlich Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, einen Anspruch auf Notbetreuung. Künftig werden auch Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen. Darüber hinaus wird die Notbetreuung ab diesem Zeitpunkt grundsätzlich auch für Kinder angeboten, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen.

Die erweiterte Notbetreuung wird ab kommenden Montag, den 27. April eingerichtet. "Oberste Priorität hat, eine zweite sich rasant ausbreitende Infektionswelle zu verhindern. Weil aber das wirtschaftliche Leben in den nächsten Tagen langsam wieder hochfährt, haben wir entschieden, die Notbetreuung in Baden-Württemberg auszuweiten, um Eltern, die einer präsenzpflichtigen Arbeit nachgehen, zu entlasten", heißt es hierzu in einer Pressemitteilung des Kultusministeriums.