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16.12.2020

Neue Corona-Verordnung am 15. Dezember in Kraft getreten 

Mit Beschluss vom gestrigen Dienstag, den 15. Dezember hat die Landesregierung ihre Corona-Verordnung erneut geändert. Die Änderungen treten am heutigen Mittwoch, den 16. Dezember in Kraft und gelten bis 10. Januar 2021.

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Lockdown ab 16. Dezember

Bund und Länder haben am vergangenen Sonntag einen landesweiten Lockdown ab Mittwoch, den 16. Dezember beschlossen. Grund für die neuen Einschränkungen sind die weiter massiv steigenden Zahlen an Neuinfektionen, Intensivpatienten und Todesfällen.

Ab dem 16. Dezember bis zum 10. Januar gelten zu den bereits bestehenden Regelungen in Baden-Württemberg folgende weitere Einschränkungen:

Schulen und Kitas werden geschlossen

Die Schulen und Kitas in Baden-Württemberg werden vorzeitig schon am 16. Dezember geschlossen. Für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen wird Fernunterricht angeboten. Für Kindergartenkinder und Schüler bis Klasse 7, deren Eltern an ihrem Arbeitsplatz unabkömmlich sind, wird es eine Notbetreuung geben.

Einzelhandel muss weitgehend schließen

Der Einzelhandel muss ab dem 16. Dezember weitgehend schließen. Der Bund wird die betroffenen Unternehmen mit unterschiedlichen Maßnahmen unterstützen.

Geöffnet bleiben der der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke einschließlich Direktvermarktern, Metzgereien, Bäckereien und Konditoreien, Wochenmärkte, Ausgabestellen der Tafeln, Apotheken, Reformhäuser, Drogerien, Sanitätshäuser, Orthopädieschuhtechniker, Hörgeräteakustiker, Optiker, Babyfachmärkte, Tankstellen, Poststellen und Paketdienste, Banken und Sparkassen sowie Reise- und Kundenzentren zum Fahrkartenverkauf im Öffentlichen Verkehr, Reinigungen und Waschsalons, der Zeitschriften- und Zeitungsverkauf, Verkaufsstätten für Tierbedarf und Futtermittelmärkte, der Großhandel, der Verkauf von Weihnachtsbäumen und Kraftfahrzeug-, Landmaschinen- und Fahrradwerkstätten sowie entsprechende Ersatzteilverkaufsstellen.

Ein Abholservice in Geschäften ist untersagt. Die Lieferung von Waren bleibt zulässig. Die Lieferung und Abholung von Speisen bleiben weiter möglich. Der Konsum von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird nun bundesweit untersagt - so wie es in Baden-Württemberg bereits gilt.

Körpernahe Dienstleistungen bleiben geschlossen

Die bisher geschlossenen körpernahen Dienstleistungen bleiben mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen weiter geschlossen. Auch Frisöre müssen ab dem 16. Dezember schließen.

Ausnahmen über Weihnachten

Über die Weihnachtstage vom 24. bis 26. Dezember wird es Ausnahmen von den Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen geben. Möglich sind Treffen mit dem eigenen Haushalt und vier weiteren Personen aus dem engsten Familienkreis.

In privaten Härtefällen darf eine der vier Personen von außerhalb des engsten Familienkreises stammen. Kinder bis einschließlich 14 Jahren zählen auch an Weihnachten nicht zur Gesamtpersonenzahl hinzu.

Die Begrenzung auf maximal zwei Haushalte ist an den Weihnachtstagen für Familientreffen aufgehoben. Für Besuche bei engen Freunden und Bekannten an Weihnachten gilt weiter die Regelung von maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten.

Gottesdienste sind möglich

Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften sind nur noch möglich, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann und eine Maske getragen wird. Der Gemeindegesang ist untersagt.

Ausgangsbeschränkungen gelten auch an Silvester

Aufgrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems ist der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester in diesem Jahr generell verboten. Die in Baden-Württemberg geltenden Ausgangsbeschränkungen gelten auch über den Jahreswechsel.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zur neuen Corona-Verordnung finden Sie auch auf den Internetseiten des Landes Baden-Württemberg unter www.baden-wuerttemberg.de. Dort sind auch Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung und dem landesweiten Lockdown zu finden.