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11.07.2018

Auf ein Wort: Gemeinsames Fest, Luftreinhaltung und Mobilität 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am vergangenen Wochenende haben wir bei hochsommerlichen Temperaturen die Kinder- und Jugendtage und die Tage der internationalen Begegnung fröhlich, mit viel Spaß im Leonberger Stadtpark gefeiert. So begegneten sich begeisterte Menschen aller Nationalitäten und jeden Alters – ein Querschnitt aller Leonbergerinnen und Leonberger.

Ich danke den Schulen, Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften, dass sie ein tolles Kinderfest-Programm einstudiert und gezeigt haben. Wirklich gelungen war auch das Bühnenprogramm beider Tage, präsentiert von Jugendlichen, Künstlern, Tanzgruppen und Bands. So sieht kulturelle Vielfalt aus!

Den Leonberger Vereinen, Vertretern des Internationalen Rats, Gruppen, Kirchengemeinden sowie meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Gelingen des Festwochenendes beigetragen haben, gilt mein Dank für ihr großes Engagement.
Auch den Anwohnerinnen und Anwohnern rund um den Stadtpark sage ich herzlich Dank für ihr Verständnis. Ein so lebendiges Fest kann nicht ganz geräuschlos gefeiert werden.


Beim Thema Luftreinhaltung und Mobilität ging es weiter voran.

Leonberg zählt zu den 90 Kommunen in Deutschland, bei denen die Grenzwerte für die Schadstoffbelastung in der Luft – wenn auch nur geringfügig - überschritten sind. Deshalb wurden wir in das Förderprogramm "saubere Luft" des Bundesverkehrsministeriums aufgenommen und haben Zuschussmittel für die Erarbeitung eines Masterplans bekommen.
Am 28. Juni fiel in einer öffentlichen Bürgerinformations-Veranstaltung der Startschuss für die Erarbeitung eines Masterplans. Eine breite Bürgerbeteiligung ist mir wichtig. Beauftragte Experten und Fachleute aus der eigenen Verwaltung haben zu den verschiedenen Handlungsfeldern Öffentlicher Personennahverkehr, E-Mobilität, Radverkehr und Digitalisierung/Mobilitätsmanagement zunächst einen fachlichen Überblick gegeben und Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft vorgestellt. Anschließend brachten die rund 150 engagierten Menschen ihre Ideen ein und diskutierten mit uns an Thementischen die Vorschläge. Dabei haben wir wertvolle praktische Anregungen aus der Perspektive der Mobilitätsnutzer erhalten.

Ebenso wurden kreative Vorschläge eingebracht, die in der Zukunft auch zur Lösung unserer speziellen Leonberger Verkehrsprobleme beitragen können. Dabei kam an dem Thementisch Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) nach intensiven Gesprächen über die Zwangspunkte des ÖPNV von Ihnen der Vorschlag, man könne doch in die "dritte Dimension" gehen und einfach mit einer Seilbahn den Stau überfahren.

Bereits konnte ich erste Gespräche mit einem führenden Seilbahnhersteller führen und die Idee Verkehrsminister Winfried Hermann vorstellen mit dem Ergebnis, dass das Land eine 50-prozentige Förderung für die Durchführung einer Machbarkeitsstudie in Aussicht stellt. Die technische, städtebauliche und wirtschaftliche Machbarkeit einer urbanen Seilbahn als Teil eines ÖPNV-Netzes zu untersuchen lohnt sich. Ich freue mich über den durchweg positiven Zuspruch von Ihnen zu dieser Idee. Der nächste Schritt wird nun sein, die Grundlagen für die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie gründlich auszuarbeiten. So kann vielleicht noch in diesem Jahr darüber beraten werden, was wir untersucht haben wollen.

Ich halte Sie auch künftig gerne auf dem Laufenden.


Herzlichst
Ihr

Martin G. Kaufmann
Oberbürgermeister